Fastenzeit 40 Tage bewusster Leben

February 9, 2016

 

Am Aschermittwoch beginnt für Christen die Fastenzeit. 40 Tage lang soll auf bestimmte Genußmittel oder schlechte Gewohnheiten verzichtet werden. Ziel ist es, bewusster zu leben, um sich auf das wichtigste Fest im Christentum - das Osterfest - vorzubereiten.

 

Es ist aber auch eine gute Gelegenheit sich selbst neu zu konditionieren. Alte ungesunde Gewohnheiten über Bord zu werfen und sich neue gesündere Verhaltensweisen anzueignen. Ich möchte Euch hier einige Möglichkeiten dazu anbieten. Natürlich kann dies hier nur ein kleiner Abriss darstellen, aber wenn es mir gelingt zum Nachdenken anzuregen, ist das schon ein Schritt in die richtige Richtung.

 

Blicken wir kurz zurück:

 

Die Fastenzeit gilt im Christentum als Phase von Gebet und Buße. Ursprünglich sahen die Fastenregeln nur eine volle Mahlzeit täglich vor, in der Regel am Abend. Der Genuss von Fleisch, Milchprodukten, Eiern und Genussmittel wie Süßigkeiten waren während der Fastenzeit streng verboten. Erst im 15. Jahrhundert wurde diese Regel von der Kirche gelockert, sodass Milchprodukte, aber auch Öl und Eier fortan verzehrt werden durften. 

Im Mittelalter wurden immer wieder Wege gefunden, um die strengen Verbote zu umgehen.

Heute werden die Fastenregeln von Gläubigen eher so ausgelegt, dass auf liebgewonnene Dinge und Gewohnheiten verzichtet werden soll. Das muss nicht unbedingt der Fleischkonsum sein. Auch der Verzicht auf Alkohol, Süßigkeiten oder Fernsehkonsum sind beliebte Symbol der Buße. Ebenso sollen die Menschen ihr Handeln hinterfragen und ihren Mitmenschen Nächstenliebe entgegen bringen.

In der orthodoxen Kirche gibt es während des großen Fastens einen strikten Ernährungsplan mit drei Stufen. Die erste Stufe sieht eine vegane Ernährung ohne tierische Produkte (mit Ausnahme von Honig), Öl oder Alkohol vor. Wein, Öl und Weichtiere dürfen in der zweiten Stufe verspeist verzehrt werden. In der dritten Stufe ist auch Fisch erlaubt.

Auch in allen anderen Religionen gibt es Fastenzeiten. Im Islam kennen die Menschen den Fastenmonat Ramadan. Juden haben den Fastentag Jom Kippur, den sogenannten Versöhnungstag, an dem alle Juden strenge Fastenregeln befolgen. Es wird weder gegessen noch getrunken, Körperhygiene und Arbeiten sind ebenfalls verboten.

 

Intermittierendes Fasten: Der Ernährungsrhythmus unserer Urahnen

 

Für unsere Vorfahren, die als Jäger und Sammler lebten, gab es immer wieder Tage, an denen keine feste Nahrung zur Verfügung stand. Das klingt für uns heute ziemlich dramatisch. Doch schadeten diese unfreiwilligen Fastentage keineswegs. Im Gegenteil. Sie entlasteten den Organismus und machten ihn widerstandsfähiger.

 

Die Durchführung des intermittierenden Fastens ist denkbar einfach. Auf Phasen der normalen Nahrungsaufnahme folgen Zeitabschnitte, in denen man nichts isst.

Sehr populär ist derzeit die Variante bei der an einem Tag normal gegessen und am darauffolgenden Tag komplett auf Nahrung verzichtet wird. Je nach Ziel des Fastens können jedoch auch nur ein oder zwei Fastentage pro Woche eingelegt werden.

Oder Sie beschränken die tägliche Nahrungsaufnahme auf nur eine Mahlzeit.

Die ersten spürbaren Veränderungen, wie mehr Energie und grösseres Wohlbefinden, treten bereits in den ersten Wochen nach Beginn des intermittierenden Fastens ein. Das liegt daran, dass der Organismus die Art der Energiegewinnung nicht umstellt, so lange regelmässig Nahrung eintrifft, auch wenn diese wie beim intermittierenden Fasten in grösseren Zeitabständen eintrifft. Der Körper nutzt daher weiterhin seine Glykogenvorräte (gespeicherte Kohlenhydrate) zur Energiegewinnung. Sind diese aufgebraucht, geht er dazu über, Fette zu verbrennen. Die Fettverbrennung verläuft also gemächlich, aber nachhaltig und gesund.

 

Lesen Sie mehr unter: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/intermittierendes-fasten-ia.html#ixzz3zhj2kd3c

 

Fasten durch reduzierte Nährstoffaufnahme: Die Variante der Zukunft?

 

Entscheidend sind nicht die Anzahl der Kalorien die wir uns zuführen, sondern die richtige Dosis und Qualität an Nährstoffen des Tagesbedarfs und zudem zur rechten Zeit. Mit je weniger unnötigen Kalorien wir unseren Tagesbedarf an Nährstoffen decken können, desto höher und gesünder ist der Wirkungsgrad der Nahrung. Anders ausgedrückt: je hochwertiger und ausgewogener die Ernährung ist, desto weniger brauchen wir davon um uns gesund zu ernähren und desto weniger belasten wir unseren Körper mit unnötigen Kalorien.

 

 

„Wenn wir jedem Individuum das richtige Maß an Nahrung und Bewegung zukommen lassen könnten, hätten wir den sichersten Weg zur Gesundheit gefunden.“

(Hippokrates von Kos - bedeutendster Arzt der Antike und Begründer der griechischen Medizin, 460 - 370 v.Chr.)

 

Neue Forschungen und Techniken bringen uns Produkte wie Kurena, die genau das bewirken. Was nützt der schönste Plan, wenn er in der Praxis nur mit sehr hohem Aufwand umsetzbar ist. Die Anwendung von KURENA ist denkbar einfach, mobil, gesund und wirkungsvoll. Einfach alle 60-80 Minuten einen KURENA-Riegel und ein Glas Wasser. Wasser ist überall verfügbar, egal ob zu Hause, im Büro oder unterwegs. KURENA soll nicht auf Dauer eine gesunde und ausgewogene Ernährung ersetzen, sondern darauf hinführen, denn diese ist und bleibt der Schlüssel zu einem langfristig gesunden und schlanken Leben. Dabei werden Sie erleben, welchen Einfluss die richtige Ernährung auf Ihr Wohlbefinden, Gewicht und Gesundheit hat.

 

Lesen Sie mehr unter: http://www.kurena.at

 

 

 

 

Der spirituelle Aspekt der Fastenzeit: aufmerksamer leben und sich besinnen

 

 

Beim Fasten geht es aber auch darum, sich zu besinnen. Die Menschen sollen sich in der Fastenzeit auf das Wesentliche beschränken. Sie sollen nachdenken, ob sie richtig handeln und planen. Fasten heißt also nicht nur, auf etwas zu verzichten und damit einige Zeit gesünder oder entspannter zu leben. Es geht darum mitzubekommen, was man gut weglassen kann. Häufig wird man dann aufmerksamer für das, was um einen herum passiert. Und man wird aufmerksamer für Gott. Die Menschen sollen hören, was er zu sagen hat. Nicht immer wissen wir selbst, was gut für uns ist. 

 

Machen wir probehalber mal etwas anders, können wir entdecken, dass es anders besser sein könnte.

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